Für Häuslbauer gibt es heute aufgrund der vielen verschiedenen Baustoffe und Varianten unzählige Möglichkeiten ein Bauvorhaben zu realisieren.

Holz wird dabei immer beliebter. In den letzten 20 Jahren hat sich der Holzbauanteil nahezu verdoppelt. In Österreich ist der Holzbauanteil zwischen 1998 und 2018 von 14 auf 24 % auf die gesamten errichteten Nutzflächen im Hochbau gestiegen. (Dies besagt eine Studie der Universität für Bodenkultur Wien.)

Wer mit Holz baut, spart Zeit und Geld und schont die Nerven!

Wenn es um Klimaschutz, schnelles Bauen, gesundes Wohnen geht, so ist ein Holzhaus anderen Bauweisen sicherlich überlegen. Wichtig dabei ist jedoch eine gute Planung im Vorfeld.  Holzbaustellen benötigen einen Bruchteil der Zeit von Nassbauweisen da es keiner Austrocknungsphasen bedarf.  Außerdem verursacht der Bau eines Holzhauses weniger Lärm. Holz in einem Raum liefert Entspannung und senkt den Stress.

Hier einige Vorteile, die für den Baustoff Holz sprechen:  

  • Holz schützt das Klima

Der Rohstoff Holz besteht zu einem großen Teil aus Kohlenstoff, den der Baum während der gesamten Wachstumsphase in Form von Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre aufnimmt. D.h. der Baum bzw. das daraus gewonnene Holz sind ein großer Kohlenstoffspeicher. Holzbauten verlängern den Kohlenstoffspeicher aus dem Wald. Jeder Kubikmeter verbautes Holz bindet eine Tonne CO2 langfristig.  

  • Holz wächst nach

Holz wächst immer wieder nach, während andere Rohstoffe, die zum Bauen benötigt werden, immer knapper werden. In Österreichs Wäldern wächst mehr Holz nach, als geerntet wird. Bereits ein Drittel des jährlichen Holzzuwachses in Österreich würde genügen, um das gesamte Hochbauvolumen eines Jahres in Holz zu errichten.  

  • Holz eignet sich sehr gut für die Vorfertigung

Die Module eines Holzhauses werden in Produktionshallen vorgefertigt und zur Baustelle transportiert. Dort werden die Bauteile zusammengesetzt. Durch den hohen Anteil der vorgefertigten Module ist die Bauzeit relativ kurz. Nach wenigen Tagen ist das Holzhaus fertig montiert und es kann mit dem Innenausbau begonnen werden. Austrocknungszeiten wie beim Stahlbeton gibt es nicht.  

  • Holz trägt ein Vielfaches seines Gewichts

Holz hat eine hohe Tragfähigkeit bei geringem Eigengewicht. Das bedeutet, dass Bauteile aus Holz leichter sind als gleichwertige aus Beton, Stahl oder Ziegel. Es werden kleinere Fundamente benötigt. Dies spart Kosten und Platz.  Da Holzwände auch leichter und dünner als Steinwände sind, ist es möglich, mit einem Haus aus Holz auf gleicher Fläche mehr Raum zu gewinnen.

  • Holz als natürliche Klimaanlage

Holz riecht gut und fühlt sich gut an. Es ist ein warmer Baustoff, der für eine angenehme Atmosphäre sorgt. Holz kann Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben und sorgt damit für ein natürlich reguliertes Raumklima. Im Sommer ist es angenehm kühl und im Winter wohlig warm. Außerdem wirken Holzräume sehr beruhigend auf die Bewohner. Wenn Sie in einem Holzhaus wohnen, reduziert dies ihren Herzschlag nachweislich. Ein Holzhaus ist auch für Allergiker sehr gut geeignet, da sich weniger Hausstaub bildet. Bei trockener Luft kann in einem Raum Staubbelastung auftreten. Bei einem Luftzug, der beispielsweise schon bei geringen Temperaturunterschieden zwischen Raumluft und Wand auftreten kann zirkuliert der Staub im Raum. Die Luft in einem Holzhaus wird während der Heizperiode nie so trocken wie zwischen gemauerten Wänden. Das gesunde, angenehme Raumklima durch Holz ermöglicht freies Atmen.

  • Brandschutz

Holz kann brennen, dennoch sind Holzhäuser mindestens so sicher wie Häuser aus anderen Materialen. Wie alle anderen Bauten müssen Holzhäuser bestimmte Vorgaben des Brandschutzes erfüllen.  Wenn es z.B. zu einem Brand kommt, ist das Brandverhalten von Holz im Gegensatz zu anderen Baustoffen gut berechenbar und kontrollierbar. Holz hat sogar Eigenschaften, die sich im Brandfall günstig auswirken: Wenn eine Holzschicht verbrennt, entsteht Kohle. Diese Kohleschicht schützt das dahinterliegende Holz und verhindert, dass Sauerstoff ins Holz eindringt. Dadurch bleibt es stabil.
Kunststoffe in einem Gebäude, z.B. Fensterrahmen aus Kunststoff, werden vom Feuer viel schneller zerstört als Holzrahmen, denn Holz braucht erheblich mehr Temperatur bei der Verbrennung.  

  • Holz macht keinen Abfall

Wenn ein Holzhaus das Ende der Lebensdauer erreicht hat, kann dieses rückgebaut und einzelne Bauteile wiederverwertet werden. Was nicht mehr gebraucht wird, kann verbrannt werden. Dabei wird der beim Wachstum der Bäume gespeicherte Kohlenstoff wieder frei und der CO2-Kreislauf schließt sich.

Wenn Sie mehr über das Pro-Klima-Massivholzhaus wissen möchten dann kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular oder rufen uns einfach an. Wir freuen uns!